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Frank Dietze

last update:
31-12-02

Was ist Aikido? - Teil 1

Nun, das läßt sich kaum richtig mit Worten erfassen. Daran haben sich bereits größere literarische Lichter als ich es bin versucht. Denn, jede Beschreibung der Kampfkunst »Aikido« ist unvollständig, da sich »Aikido« eigentlich nur, im Wortsinn, begreifen, also durch regelmäßige Praxis erfahren läßt. Trotzdem unternehme ich im folgenden den Versuch, die Thematik zumindest anzureissen.

»Aikido« ist eine aus Japan stammende, friedvolle Kampfkunst, die Anfang des 20. o sensei Jahrhunderts von dem Japaner O Sensei (ungefähr: grosser Lehrer) Morihei Ueshiba entwickelt wurde. Es ist also, wie das moderne Judo oder Karate, eine relativ junge Budo-Kunst. Die technischen Grundlagen des »Aikido« jedoch sind effektive Selbstverteidigungstechniken aus den klassischen Kampfkünsten, deren Wurzeln bis in die Zeit der Samurai zurückreichen. Typisch für die Techniken des »Aikido« sind die kreis- und spiralförmigen Bewegungen, mit denen die
Angriffsenergie des Gegners umgelenkt, zur Gleichgewichtsbrechung genutzt und schliesslich auf den Angreifer zurückgeführt wird. Dadurch ergeben sich zum einen verschiedene Wurftechniken, zum anderen Hebel- und Gelenkgriffe um den Angreifer zu kontrollieren. Eine Besonderheit im Vergleich mit anderen Kampfkünsten ist sicherlich, dass es keinerlei Angriffstechniken gibt. »Aikido« ist also streng defensiv. Die zum Üben benötigten Angriffe sind nicht »Aikido«-spezifisch, sondern einfache Schläge, Tritte, Umklammerungen und Griffe.