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Frank Dietze

last update:
31-12-02

Was ist Aikido? - Teil 2                 zurück zu Teil 1

Um das alles ohne ständige, massive Verletzungen üben zu können, wird der neue »Aikidoka« (Ausübende) zunächst mit Gymnastik und Grundformen auf die spezifischen »Aikido«- Techniken vorbereitet. Parallel dazu erfolgt eine Einführung in die »Aikido«- Falltechnik, die natürlich immer wieder verbessert werden muss.
»Aikido« fordert den Körper zwar, zwingt aber nicht zu konditionellen oder akrobatischen Höchstleistungen. Da es keinen Wettkampf gibt, entfällt auch die sonst allgegenwärtige und belastende Rivalität; es entsteht eine angenehme und friedvolle Übungsatmosphäre.

Aber »Aikido« will mehr sein als Kampfkunst!

ai_kanji  
Das japanische Wortzeichen »Ai« steht für Freundschaft, Gleichgewicht und Harmonie,
ki_kanjii  
das Zeichen »KI« steht für Energie, Geist, Wille,
do_kanji  
und das Zeichen »DO« für den Weg bzw. für die Philosophie.

»Aikido« versteht sich als Weg einer dynamischen Meditation, ganzheitlich alle geistig-seelischen und körperlichen Kräfte zu formen. Dazu werden Körperhaltungen und Einstellungen trainiert, die diesen Weg erleichtern und fördern sollen.
Atemübungen, Konzentration auf den Mittelpunkt »Hara« und bewusste Lockerung verkrampfter Körperpartien sollen helfen, einen Bewusstseinszustand innerer Ruhe zu erreichen, eine Geisteshaltung, die frei ist von Angst, Aggression und Egoismen, die damit dann auch die Konfrontation überwindet und nach Harmonie »AI« strebt.
Jene innere, in einer starken Persönlichkeit zum Ausdruck kommende geistige Kraft wird »KI« genannt.